USA Reise

USA Reise vorbereiten: Die wichtigsten Tipps vor dem Abflug

Die USA sindgroß. New York alleinreicht für eineWoche. Die NationalparkskönnteneinganzesReisejahrfüllen. DochwerohneVorbereitunganreist, verliert Zeit, Geld und Nerven. Eine Reise nach Amerika istkein Europa-Trip. Sie brauchtmehrVorlauf und mehrPlanung.

ESTA, Reisekrankenversicherung, Mietwagen, Netzabdeckung: Das sindkeineKleinigkeiten. Das sindPunkte, die man regelt, bevor man den Koffer packt. Wer das frühangeht, hat danachim Urlaub den Kopf frei für das Wesentliche.

Hier sind die wichtigstenVorbereitungsschritte, damit die USA-Reise von Anfang bis Ende reibungslosläuft.

ESTA und Einreise: Was man rechtzeitigklären muss

Deutsche brauchen für die Einreise in die USA ein ESTA. Das istkeineAusnahme, sondernPflicht. Die Electronic System for Travel Authorization isteineelektronischeReisegenehmigung, die man online beantragt. Sie gehört nicht zumVisum, erlaubtaber bis zu 90 Tage AufenthaltohneVisum.

Den Antragstellt man auf der offiziellen US-Regierungswebsite. Es gibtDrittanbieter, die für das gleiche Formular deutlichmehrverlangen. Diesesindzumeiden. Das ESTA kosteteine Gebühr, gilt zwei Jahre und kann für mehrere Reisen genutztwerden. Wichtig: Mindestens 72 StundenvorAbflugbeantragen, besserfrüher.

Ein gültigerReisepassistVoraussetzung. Wereinen Pass hat, der in wenigeralssechsMonatenabläuft, sollteihnvorhererneuern. Viele Länder verlangen, dass der Pass mindestenssechsMonateüber den Reisezeitraumhinausgültigist. Die USA handhaben das ähnlich.

Werfrüher in bestimmtenLändern war, die auf der US-Reiselistestehen, oderwerbestimmteStaatsangehörigkeitenzusätzlichbesitzt, sollteprüfen, obeinreguläresVisumerforderlichist. Das ESTA ist nicht für jedenautomatischmöglich. Die US-Botschaft in Berlin gibtdazuAuskunft.

Versicherung, Gesundheit und Sicherheit unterwegs

Eine Auslandskrankenversicherungistbeieiner USA-Reise keinoptionales Extra, sonderneinePflicht. MedizinischeBehandlungen in den USA sindteuer. Ein einfacherArztbesuchkannmehrerehundert Dollar kosten. Ein Krankenhausaufenthaltgeht schnell in die Zehntausende. Die gesetzlicheKrankenkassegreiftim Ausland nicht.

Manwählteine Police, die auch den Rücktransportnach Deutschland abdeckt. Diese Option kostetkaummehr, kannaberentscheidend sein, wenn man nacheinemUnfallodereinerschwerenErkrankungnach Hause gebrachtwerden muss. ReiseveranstalterbietenoftKombinationspolicen an, aber es lohntsich, Preisezuvergleichen.

In Großstädtenwie New York, Los Angeles oder Miami sollte man auf Wertsachenachten. Handys und Geldbörsen nicht offenliegenlassen, besonders in U-Bahnen und belebtenTouristenzonen. Das istkeine Paranoia, sondernnormalesReiseverhalten.

Leitungswasserist in den meistenTeilen der USA trinkbar und von guterQualität. In älterenGebäudenkönnenRohrleitungenaus Blei bestehen. Im Zweifel greift man zuFlaschenwasser. SonnenschutzmithohemLichtschutzfaktoristim Westen und Süden des Landes ein Muss, geradebei Outdoor-Aktivitäten in Nationalparks.

Unterkunft, Transport und mobiles Internet vor Ort

Die USA sind für das Auto gebaut. Außerhalb der großenStädtegibt es kaumAlternativenzumMietwagen. WerdurchNationalparks, KüstenstraßenoderländlicheBundesstaatenreisenmöchte, kommtohneeigenesFahrzeug nicht weit. Mietwagensollte man frühzeitigbuchen. Die PreisesteigenmitNähezumReisetermindeutlich.

Ein internationalerFührerscheinist in manchenBundesstaatenPflicht, in anderenwird er empfohlen. Den deutschenFührerscheinakzeptieren die meistenAutovermietungen, aber der internationaleNachweisschließtUnsicherheitenaus.Beantragenlässt er sichbeim ADAC, einfach und günstig.

In Großstädtenist der ÖPNV gut. New York und Washington D.C. haben gut ausgebauteMetrosysteme. Uber und Lyft funktionierenzuverlässig und sind oft günstigerals Taxis. Für Spontanausflüge in der Stadt reichendieseOptionen gut aus.

Für die mobile VerbindunglohntsicheinedigitaleLösung. Deutsches Roaming kostetaußerhalb der EU schnell viel Geld. Die Holafly eSIM USA bietetunbegrenztesDatenvolumenüber die Netze von AT&T und T-Mobile. Mankauftsievor der Reise, installiertsie per QR-Code und istbeim Landen sofort online. Von New York bis zum Grand Canyon, ohne Roaming-Kosten und ohneKartenwechsel am Flughafen.

Unterkunftfrühzeitigbuchenlohntsich immer, besonders in New York, San Francisco und Miami. Hotels in guten Lagen sind schnell ausgebucht und werdenteurer, je näher der Reisezeitraumkommt. Airbnb isteine Alternative, aberauchdortsteigen die Preise in Touristenstädten stark.

Geld, Trinkgeld und Einkaufen in Amerika

Kreditkartensind in den USA Standard. VISA und Mastercard werden fast überallakzeptiert, auch in kleinen Cafés und Tankstellen. Bargeldbraucht man selten, abereinkleinerVorratistsinnvoll für Märkte, kleineLädenoderTrinkgeld in bar.

Trinkgeldist in den USA keineFreiwilligkeit. Es istein fester Bestandteil der Vergütung von Servicekräften, die ofteinengesetzlichenMindestlohnunterhalb des normalenNiveauserhalten. Im Restaurant gibt man 15 bis 20 Prozent auf die Rechnungssummevor Steuer.

Auch beimTaxifahrer, an der Hotelrezeption und beimGepäckserviceistTrinkgelderwartet. Wermit Karte zahlt, sollte die Hausbankvorherinformieren. Viele Banken blockieren Karten beiungewöhnlichenTransaktionenim Ausland, ohneeinevorherigeWarnungzuschicken. Ein kurzerAnrufodereineNachricht in der Banking-App verhindertunangenehmeSituationenbeimBezahlen.

Einkaufen in den USA kanngünstig sein, besonders in Outlet-Malls. Kleidung, Sportartikel und Elektronik kostendort oft deutlichwenigerals in Deutschland. Wervieleinkauft, solltean dasFreigepäckdenken. ZusätzlichesGepäckkostetbeivielen US-Fluglinien extra.

Die schönstenReiseziele: Was die USA unvergesslichmacht

New York ist für vielePflicht. Die Stadt schläftnie, bietet Restaurants ausjederWeltregion und Stadtteile, die sichkaumähneln. Brooklyn unterscheidetsich von Manhattan wie Frankfurt von einemkleinen Dorf. Harlem, Queens, die Bronx. Wernur Manhattan sieht, siehtnureinenBruchteil.

Die Nationalparkssind das andereExtrem. Grand Canyon, Yosemite, Yellowstone, Zion, Bryce Canyon. DieseLandschaftensind in Worten nicht zubeschreiben. Man muss vor Ort stehen, um zu verstehen, warum Menschen von diesen Orten ein Leben lang reden. FrühzeitigeBuchungist oft nötig, besonders in der Hauptsaison.

Die Westküstebietet Los Angeles, San Francisco und den Highway 1 entlang der Pazifikküste. DieseStreckemit dem Mietwagenzufahrengehörtzu den schönstenStraßenreisen der Welt. Die Landschaftwechselt alle paarMeilen. Von Städten zuKlippen, von WäldernzuWüsten.

Washington D.C. ist für Kulturinteressierteein Muss. Die Smithsonian-Museensindkostenlos und zählenzu den besten der Welt. Das Holocaust-Museum, das Naturkundemuseum, das National Museum of African American History and Culture. Allein für dieseMuseenkönnte man eineWocheeinplanen.

LetzteChecklistevor dem Abflug

ESTA beantragt und bestätigt. Reisekrankenversicherungabgeschlossen. ReisepassmitausreichenderGültigkeitvorhanden. Hausbanküber die Reise informiert. Mietwagen und wichtigeUnterkünftegebucht. InternationalerFührerscheinorganisiert. eSIMinstalliert und getestet. Das sind die Punkte, die vor dem Abflugabgehakt sein sollten.

Eine USA-Reise brauchtVorbereitung. WerdieseSchrittefrühangeht, hat im Urlaub den Kopf frei für das Wesentliche: die Erfahrungen, die Menschen und die Landschaften, die Amerika unvergesslichmachen.

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